Lokale Sichtbarkeit bei Google

Alexander Klaus / pixelio.de

Immer häufiger schränkt Google die Sichtbarkeit der lokalen Places Suchtreffer erheblich ein. Bis vor kurzem gab es in der Google Suche meist fünf oder sieben lokale Ergebnisse, aktuell werden im häufiger nur noch drei lokale Ergebnisse angezeigt. Aus welchen Gründen Google die Sichtbarkeit der lokalen Places Suchtreffer reduziert und welche Auswirkungen diese Algorithmus-Änderung mit sich bringt, werde ich nun näher erläutern.

Verschärfter Wettbewerb um verbliebene Suchtreffer

Einer der wohl wahrscheinlichsten Konsequenzen der Sichtbarkeitsreduzierung ist ein verschärfter Wettbewerb um die verbliebenen drei lokalen Suchresultate. Ausgelöst wird dieser Wettbewerb vor allem dadurch, dass sich die Ranking-Kriterien für Google Places trotz der Suchtreffer-Reduzierung nicht verändern und die verschiedenen Branchen nun unter gleichen Ranking-Faktoren um eine geringere Anzahl an Places-Suchergebnissen konkurrieren.

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Mögliche Gründe für die Algortihmus-Änderung

Weshalb Google sich für die Reduzierung der Places Suchtreffer entschieden hat, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings können verschiedene Faktoren dort hineinspielen, die diese Entscheidung von Google beeinflusst haben. Im Nachfolgenden werde ich einige dieser möglichen Gründe näher beleuchten.

Schlechte Qualität bei lokalen Webresultaten

Ein entscheidender Einfluss auf die Sichtbarkeits-Reduzierung könnte die schlechte Qualität der lokalen Suchergebnisse bei Google Places haben. Im Gegensatz dazu weisen organische Suchergebnisse, wie beispielsweise Bewertungs- und Branchenportale, eine sehr hohe Qualität auf. Aus diesem Grund ist es möglich, dass Google nun vermehrt auf die organischen Webresultate setzt, da diese über eine höhere Anbieterübersicht verfügen als lokale Places-Suchtreffer.

Niedrige AdWords-Klickrate

Ein weiterer Grund für die Reduzierung der Places-Suchtreffer-Sichtbarkeit könnte eine zu geringe Klickrate im Hinblick auf AdWords sein. Da Google seinen Umsatz fast ausschließlich über die AdWords-Anzeigen generiert, ist es wichtig, dass so viele Webuser wie möglich auf die Anzeigen klicken. Auch ist es möglich, dass nur wenige lokale Unternehmen AdWords nutzen und lieber auf die kostenlosen Places-Einträge zurückgreifen. Mit der Einschränkung der Sichtbarkeit der lokalen Suchtreffer könnte Google also auch das Ziel verfolgen, dass wieder mehr Unternehmen AdWords-Anzeigen als Marketingmöglichkeit nutzen.

Übernahme der Smartphone-Darstellung

Eine letzte mögliche Ursache für die Änderung des Algorithmus könnte schlichtweg eine einheitliche Darstellung der Suchtreffer sein. Immer mehr Webuser verwenden mobile Endgeräte, um sich in der virtuellen Welt zu bewegen. Da der Bildschirm der Smartphones jedoch viel kleiner ist, beschränkt sich die Sichtbarkeit der Suchtreffer dort ebenfalls auf drei lokale Suchergebnisse. Mit der Reduzierung der Sichtbarkeit bei Desktop-PCs könnte Google somit also eine Vereinheitlichung der Darstellung bewirken wollen.

Fazit

Der durch die Algorithmus-Änderung entstandene Konkurrenzkampf um die verbliebenen drei Places-Suchtreffer führt dazu, dass eine Optimierung notwendiger wird. Daher sollten die wichtigsten lokalen Suchbegriffe regelmäßig überprüft  und der Eintrag weitestgehend optimiert werden.

 

Bildquellenangabe Artikelbild: Alexander Klaus / pixelio.de

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